Jeder strampelt und macht alles immer für etwas. Für Karriere und Studium, für Fitness und Strandfigur, für Likes und Shares. Was keinen Zweck, kein Ziel hat, hat keinen Wert. Der Müßiggang hat ein Imageproblem, ist aber so wichtig wie nie. Der Müßiggang überwindet Aktionismus, das blinde Streben und Sich-Abmühen, und schafft Raum für wichtige statt dringende Themen.

Diesen widmet sich das Müßiggang Magazin mal mit satirischem, mal mit ernsthaftem Blick, hoffentlich aber immer wieder unterhaltsam. Das Müßiggang Magazin erfrischt den Kopf, entspannt in einem Alltag voller Terminhatz und zeigt, dass Unterhaltung auch jenseits von Katzenvideos möglich ist. In einem Satz: Gute Inhalte schön und zeitgemäß verpackt.

Brot und Butter

In unserer Rubrik Brot und Butter geht es um Themen rund um Karriere, Studium, Bildung, Jobs und Wirtschaft. Wie sorge ich dafür, dass ich mein Studium nicht verschwende? Wie bringe ich Arbeit, Ausbildung und Sozialleben unter einen Hut? Und wie passt das Ideal der humanistischen Bildung mit den feuchten Karriereträumen und beruflichen Verlockungen zusammen?

Zeit und Geist

In unserer Rubrik Zeit und Geist geht es um Themen rund um Gesellschaft, Politik und Zeitgeist. Dabei wollen wir immer wieder einen Finger in die Wunde legen und mit bissiger Satire, aber auch ernsthafter Auseinandersetzung aufzeigen, wie und wo unsere Gesellschaft widersprüchlich oder bigott funktioniert. Warum? Nun, um in den Wirren aus Schlagzeilen und Tagesgeschäft dem Müßiggang einen Platz zu geben.

Pflicht und Kür

In unserer Rubrik Pflicht und Kür geht es um Themen rund um Kultur, Literatur, Kunst und Musik. Wir stellen euch dort ansprechende Bücher, Songs und Stücke vor, werfen aber auch einen kritischen Blick auf die Kulturindustrie und ihre zuweilen sonderbaren Produkte.

 

Track zum Über Uns

Müßiggänger

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Gerrit Seebald

Gerrit ist erst 26 und hat schon als Praktikant bei der deutschen Botschaft in Vanuatu gearbeitet. Seitdem er 20 ist, veröffentlicht er regelmäßig als freier Mitarbeiter Artikel bei verschiedenen Onlinemedien. Außerdem ist er hochschulpolitisch aktiv, weil er meint, genau dort sei der Ort, den Nahostkonflikt zu lösen. Wenn er groß ist, möchte er einmal Verteidigungsminister werden oder Politikern naive Fragen stellen.

…..NOT! Naja, vielleicht das mit dem Verteidigungsminister schon.
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Dominik Kaufmann
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Dominik Kaufmann

Dominik hat schon in Frankreich, Dubai, Japan und Baden-Württemberg gelebt. Weil er immer mittendrin statt nur dabei ist, schafft das Schreiben immer wieder Platz für wichtige statt dringende Gedanken. Deshalb liebt er das Müßiggang Magazin wie die Stuttgarter ihre Kehrwoche.
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Nils Langhans

Nils Langhans

Nils leidet darunter, einen Vornamen mit nur einer Silbe zu haben, der gerade in lauter Umgebung nicht immer direkt von anderen Menschen verstanden wird. Ansonsten ist er zu begeistern von virtuoser Sprache, experimentellen Gedankenspielen und ausgeprägter Beobachtungsgabe. Heimlich träumt er vermutlich dennoch von einem Reihenhaus in der Stuttgarter Vorstadt mit Blick auf den Killesberg und einem geregelten Arbeitstag in so einem heimelig-familiären mittelständischen Unternehmen auf der Schwäbischen Alb, das Schrauben oder Radmuttern oder etwas anderes total Sinnvolles herstellt, aber ihm fehlt die Verwegenheit, sich diesem seinem Innersten zu stellen. Darum versauert er hier beim Müßiggang Magazin.
Nils Langhans
Niklas Wysk

Niklas Wysk

Beachtlich! Dieser junge Mann darf tatsächlich für dieses Magazin schreiben. Trotz seiner Abneigung dagegen, sich über alles und jeden äußern zu müssen. Wenn er schreibt, gibt es meist nichts zu lachen. Er hält nichts von Humor. Im undurchdringlichen Dschungel aus Satire und allgemeinem Zwang zur Albernheit weist er euch den Weg zur neuen Ernsthaftigkeit.
Niklas Wysk

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Torben Lehning

Torben Lehning

Torben braucht Aufmerksamkeit. Wenn er nicht gerade wildfremde Menschen in der U-Bahn anquatscht, ist er auf Open Stage-Bühnen oder in kruden Internetforen anzutreffen. Haltungen zeigen, Meinungen vertreten, Kommentarspalten bekriegen! „Einer muss es ja mal sagen!“ Und wer könnte die Zusammenhänge dieser Welt wohl besser erklären, als ein scharfsinniger Mittzwanziger aus Kassel, der irgendwas mit Medien studiert hat?
Torben Lehning
Johanna Klinge

Johanna Klinge

Seit Johanna klar geworden ist, dass Muße kein französisches Dessert auf Schokoladenbasis sondern ein Zustand ist, der durchaus süßer schmeckt und von dem man trotzdem nicht satt wird, sucht sie nach diesen Momenten des versunkenen Betrachtens und gelassener Erfülltheit. Was nicht heißt, dass sie nicht auf Schokolade steht - ohne den täglichen Kakao geht gar nichts. Sie boykottiert das Kaffeetrinken ebenso konsequent wie schwarz-weiße Perspektiven oder Vorlesungen, die vor 10 Uhr beginnen. Um diesen Text mit Worten ihres alten Lateinlehrers zu schließen, den sie gerne zitiert: Das Leben ist bunt!
Johanna Klinge

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Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht

Svens politische Ansichten pendeln zwischen denen von Franz Josef Strauß und Sahra Wagenknecht. Genauso haltlos gestaltet sich die Suche nach dem richtigen Beruf: Von der spießigen Beamtenkarriere in Münster bis hin zur hippen Berliner Selbstständigkeit kann er sich alles irgendwie und irgendwie doch nicht vorstellen. Tiefkühlpizza und Avocado-Mangosalat, Dosenbier und Champagner, RTL und Arte. Gelebte Dialektik als Lebenseinstellung - für ihn keine Ausrede, sondern einer der wenigen, wegweisenden Erkenntnisse der letzten Jahre.
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Friedrich Reinhardt

Friedrich Reinhardt

Friedrich liebt Menschen für ihre Verzweiflung und ihre Liebe. Dafür sieht er auch gern über Kriege und Umweltverschmutzung hinweg. Sein Motto: „Wer eine Überzeugung hat, hat das Problem nicht verstanden“, hält er selbst nicht für vertretbar. Hier beim Müßiggang Magazin ist er daher, weil ihn wegen seiner romantisch-weltfremden Art sonst keiner ertragen konnte.
Friedrich Reinhardt
Marinela Potor
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Marinela Potor

Marinela hat nach ihrem Radio-Volontariat an der Nordsee ihren Rucksack gepackt, um 6 Monate lang durch Südamerika zu reisen. Daraus sind mittlerweile fast 6 Jahre geworden. Den Rucksack hat sie behalten, genauso wie ihre Begeisterung für neue Menschen und Orte - und die Leidenschaft, darüber zu berichten. Sie ist aber immer noch auf der Suche nach einem festen Wohnsitz und reist, bis sie den perfekten Ort mit Strand, Bergen, Sonne und gutem Kaffee findet (Vorschläge werden gerne entgegen genommen), als digitale Nomadin durch die Welt. Selbstbeschreibung in 3 Worten: energiegeladen, meinungsgeladen, käsesüchtig. Fremdbeschreibung in 3 Worten: quietischig, politisch inkorrekt und eine von diesen komischen Europäerinnen, die kein Fleisch mögen.
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